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POP ART:
Internationale Bewegung die von der Faszination der POPulären Kultur geprägt war. Sie reflektierte den Wohlstand der Nachkriegsgesellschaft. Entstanden Mitte der 50er Jahre umfasste sie die Bereiche Malerei, Collage, Skulptur und Druck. Alltägliche Gebrauchsgegenstände wie Suppendosen, Waschmittel, Comics und Limonadenflaschen erlangten in stilisierter Form Kultstatus.
Pop Art ist, in der Art wie sie die etablierte Kunstwelt verhöhnt, vergleichbar mit dem Dadaismus, indem sie Bilder der Straße, der Massenmedien, des Konsums aufgreift und als Kunst präsentiert.


Wirklich populär und der breiten Masse zugänglich gemacht wurde die Pop Art von -> Andy Warhol.
Durch die Verwendung kommerzieller Techniken, um glatte, maschinen-produzierte Kunst herzustellen, grenzten sich die Pop Art Künstler von den, malerisch nach innen gewendeten Tendenzen des vorangegangenen, abstrakten Expressionismus, ab.
Schlagworte der Pop Art waren: populär, kurzlebig, vergänglich, billig, Massenprodukte, jung, sexy, glamourös, witzig, trickreich

Popart Künstler:

Arman
Artschwager, Richard
Barker, Clive
Beam, Mark
Beijer, Christian
Bengston, Billy Al
Blake, Peter
Boshier, Derek
Brekan, Ralph Michael
Caulfield, Patrick
Carleton, Ryan
Christo
Clarke, John Clem
D'Arcangelo, Allan
Dine, Jim
Duardo, Richard S.
Erró
Fahlström, Öyvind



Goode, Joe
Grooms, Red
Hains, Raymond
Hamilton, Richard
Haring, Keith
Hockney, David
Indiana, Robert
Johns, Jasper
Johnson, Ray
Jones, Allen
Kanovitz, Howard
Kienholz, Edward
Kitaj, Ron B.
Lichtenstein, Roy
Lindner, Richard
Marisol
Oldenburg, Claes
Paolozzi, Eduardo

 


Phillips, Peter
Ramos, Mel
Rauschenberg, Robert
Rivers, Larry
Rosenquist, James
Ruscha, Edward
Segal, George
Smith, Richard
Thiebaud, Wayne
Tilson, Joe
Warhol, Andy
Wesselmann, Tom
Westermann, H. C.

Warhol, Andy
http://www.warhol.org/
Biografie (deutsch):
http://www.fundus.org/referat.asp?ID=5115

Andy Warhol wurde am 6. August 1928 als Andrej Warhola, Sohn tschechoslowakischer Einwanderer, in Pittsburgh / Pennsylvannia geboren.
Ab 1945 studierte er am Carnegie Institute of Technology in Pittsburgh im Hauptfach Bildgestaltung.
1949 zog Warhol nach New York und bekam rasch Aufträge von exklusiven Magazinen und Warenhäusern.
1957 gründet er die “Andy Warhol Enterprises, Inc.” Er wurde zu einem der gefragtesten und bestbezahlten Grafiker New Yorks, sein Werbebüro hatte Vertretungen in Philadelphia und Chicago.

Warhol wollte jedoch auch als Künstler Erfolg haben.

Zunächst malte er noch mit der Hand, bediente sich dann jedoch mehr und mehr der Siebdrucktechnik mit ihren Vervielfältigungsmöglichkeiten.
Gemäss seines Mottos "Alles ist schön" bildete der wohl bekannteste Pop-Art Künstler die Oberfläche von alltäglichen Konsumgegenständen (Suppendosen, Waschmittel), aber auch von Idolen der modernen Mediengesellschaft (Marylin Monroe, Elvis Presley) als Farbvarianten und Serien ab.
In Bildern wie "Flugzeugabsturz" oder "14 kleine elektrische Stühle" setzte er sich aber auch unmittelbar mit der Realität in den USA auseinander.

 

Warhol, nun immer mit einer silbernen Perücke zu sehen, zog 1963 in ein neues Atelier, der "Factory", die Wohn- und Werkstatt seiner (Künstler-) Freunde und Mitarbeiter, die schließlich die Werke nach seinen Angaben fertigten. Dort entstanden auch mehrere (experimentelle) Filme sowie die Rockband "Velvet Underground".
1968 wurde seine Karriere durch einen Anschlag unterbrochen. Eine extremistische Feministin verletzte ihn durch Schüsse sehr schwer.
1969 erschien die erste Ausgabe, der von Warhol mitgegründeten Zeitschrift "Interview".
1972 nahm er mit "Empire" an der Documenta 5, im Jahre 1982 mit "Oxidation" an der Documenta 7 teil.
In den Achtziger Jahren wendet er sein druckgrafisches Prinzip auch auf Porträts von Personen der Zeitgeschichte (sich selbst eingeschlossen) an.
Seine Mao-Porträts sorgten für Aufsehen, da er ein Foto des Chinesen aus der Mao-Bibel verwendete. Warhol schuf in den Siebzigern dutzende solcher Porträts von bekannten Größen als Auftragsarbeiten.
Anfang der Achtziger entstanden die großformatigen Gemälde der "Retrospectives" - und "Reversals"- Serien. Seine letzten großen Arbeiten waren die "Camouflages", von Tarnfarben überlagerte Selbstporträts.
Andy Warhol starb am 22.2.1987 in New York an den Komplikationen einer Gallenblasenoperation.



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